Unverzichtbar für bayrische Weißwurst oder Leberkäse ist dieser süße Senf. Das wissen auch die Wirtsleute des Wurstkuchls in Regensburg und stellen den Senf für ihre Gäste selbst her.
Sie verwenden Senfmehl verschiedener Sorten und Mahlstufen. Als scharfes i-Tüpfelchen wird Meerrettich beigefügt. In Deutschland wurde der erste süße Senf 1854 zubereitet.
Das Wurstkuchl ist aus einem Baubüro hervorgegangen, das für die Errichtung der berühmten Regensburger Brücke zwischen 1135 und 1146 errichtet worden war. Nach Fertigstellung der Brücke diente das Häuschen als Garküche für die zahlreichen Hafen- und Bauarbeiter. Heute gehört das Wurstkuchl neben Dom und Brücke zum Pflichtprogramm für Regensburg-Besucher.