Während viele Nicht-Spanier Paella für das Nationalgericht Spaniens halten, ist diese Reispfanne doch tatsächlich in der Region Valencia entstanden und wird von Spaniern auch eher als regionale Spezialität angesehen.
Der Brauch, Reisgerichte bei Familienfeiern zu servieren, wurde von den Mauren nach Spanien gebracht. Besonders an den spanischen Küsten gehörten Meeresfrüchte zu einer essentiellen Zutat solcher Reisgerichte. In Valencia sind allerdings Kaninchen, Huhn, Ente und Schnecken traditionelle Zutaten der Paella. Die Verwendung des Wortes Paella für das Gericht und nicht für die Pfanne, in der es zubereitet wurde, lässt sich erstmals 1840 in einer Lokalzeitung nachweisen.